SC Landskrone mit überraschendem Abschneiden beim rheinhessischen Mannschaftspokal

Nachdem die Mannschaft des Oppenheimer Schachclub Landskrone für die erste Runde des rheinhessischen Mannschaftspokals, der in diesem Jahr in zwei Spielgruppen aufgeteilt war, ein Freilos bekommen hatte, wartete in Runde zwei die Mannschaft des SV Bodenheim, die sich in Runde eins gegen Ingelheim III durchsetzen konnte. Die Begegnung mit Bodenheim in Runde zwei gewann die Mannschaft von Landskrone souverän mit 3,5:0,5 und durfte sich über den Finaleinzug freuen. Gino Pflittner an Brett eins, Stefan Schmitt an Brett drei und Hannah Hartmann an Brett vier konnten dabei ihre Partien für sich entscheiden, während Timo Dittenberger an Brett zwei remisierte und damit einen halben Punkt beisteuerte. Im Finale wartete die erste Mannschaft von Multatuli Ingelheim, die sich zuvor mit 2,5:1,5 gegen Bodenheim II durchsetzen konnte. Das Finale endete mit 2:2 und der besseren Feinwertung für Ingelheim, die an den beiden Spitzenbrettern gegen Alexander Rühl und Gino Pflittner gewinnen konnten. Holger Lorenz und Hannah Hartmann gewannen an den beiden hinteren Brettern, obwohl ihre Gegner auf dem Papier klare Favoriten waren. Damit qualifizierte sich Ingelheim als Sieger für das qualitativ stärker besetzte A-Turnier, in dem der SC Landskrone ebenfalls mit einer Mannschaft vertreten war, allerdings überraschend bereits an der ersten Hürde scheiterte und seine Partie gegen Lerchenberg mit 1:3 verlor, bei dem Reinhold Weiß und Peter Faiß jeweils ein Remis beisteuern konnten, während Manuel Gauer und Lena Kalina ihre Partien verloren. Im Finale sicherte sich schließlich Seriensieger Heidesheim den Titel gegen die eigene Reserve.

Aus: Rhein-Selz-Blatt vom 23.07.20

Text: Adrian Lösch